Kindergärten

 

Ermutigung zum Leben

»Das christliche Fundament unserer evangelischen Kindergartenarbeit«
Die Evangelische Kirchengemeinde Eppelheim ist Träger von drei Kindergärten: Kindergarten Scheffelstraße, Kindertagesstätte Sonnenblume und Kindertagesstätte Friedrich-Fröbel. Zurzeit werden über 250 Kinder in unseren Einrichtungen täglich betreut. Fast 50 Personen arbeiten in unseren Kindertagesstätten.

Warum investieren wir als Kirchengemeinde in hohem Maße in die Kindergartenarbeit? Wir lassen uns leiten von der Zuwendung Jesu, die besonders den Kindern gilt:

Einige Leute wollten auch ihre kleinen Kinder zu Jesus bringen, damit er sie berühre. Als die Jünger es sahen, fuhren sie die Leute an und wollten sie wegschicken. Doch Jesus rief die Kinder zu sich und sagte: „Lasst die Kinder zumir kommen und hindert sie nicht, denn für Menschen wie sie steht Gottes neue Welt offen.“ (Lukasevangelium, Kapitel 18)

In dieser Begegnung zwischen Jesus und den Kindern sehen wir unseren Auftrag begründet, Kindern Raum, Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken. Wir verstehen unsere Kindergartenarbeit als Verkündigung und Diakonie an Kindern und nehmen unsere Verantwortung für die christlicheErziehung wahr.

Kinder stehen in vielfältiger Weise in unserer Mitte
In unserer Kirchengemeinde stellen wir die Kinder in vielfältiger Weise in die Mitte. Was wir von Gott täglich empfangen, nämlich Liebe und Ermutigung zum Leben, das soll für sie in unseren Einrichtungen spürbar sein. Denn gerade die Liebe ist die sicherste Grundlage, Vertrauen zu sich und zum Leben zu fassen, mit Mut eigene Gaben zu entfalten und schließlich heranzuwachsen zu einem selbstbewussten Menschen.

Uns sind alle Kinder herzlich willkommen, unabhängig von ihrem religiösen Bekenntnis, von ihrer Nationalität, ihrer sozialenHerkunft, unabhängig davon, ob sie gesund sind oder mit Beeinträchtigungen leben müssen. In unseren evangelischen Einrichtungen begegnen wir anderen Religionen oder Glaubenseinstellungen mit Toleranz. Dennoch versuchen wir, christliche Grundwerte weiterzugeben und die Gottesbeziehung jedes einzelnen Menschen zu stärken.

Detlev Schilling
 

 
 

KiTa Friedrich Fröbel: Greifen und Begreifen

»Beitrag der Leiterin Herma Bopp-Strifler (Mai 2012)«
Mit Kindern entdecken wir, was es heißt, heute christlich zu leben. Jedes Kind hat eine besondere Gabe. Alle können mit- und voneinander lernen. Wir leben diese christliche Grundhaltung im Alltag mit den Kindern und begegnen uns wertschätzend und respektvoll. Geborgenheit und Liebe ermöglichen Offenheit und Neugier, das Finden von Freunden und Lernbereitschaft.

„Erst greifen, dann begreifen“
Friedrich Fröbel (1782-1852), unser Namenspatron, war einer der großen Pädagogen des 18. Jahrhunderts und Gründer des ersten Kindergartens. Sein Zitat macht deutlich, dass Kinder sich ihre Welt mit allen Sinnen (Hand - Herz - Kopf) erschließen.

Jedes Kind hat seine feste Gruppe, in der täglich verschiedene Angebote stattfinden. Diese sind situationsorientiert und altersspezifisch. Wir erleben mit den Kindern den Jahreskreislauf und seine kirchlichen Feste und sprechen auf diese Weise alle Förderbereiche des Bildungsplans Baden-Württemberg an.

Wir gestalten und nutzen dazu in unserer Einrichtung alle Räumlichkeiten. Flur, Kreativraum, Bewegungsbaustelle und ein weitläufiges Gartengelände geben den Kindern ein anregendes Erlebnis- und Erfahrungsfeld.

Die Kleinsten erleben einen geregelten abwechslungsreichen Tagesablauf, der Raum gibt für Begegnung, Beziehung und Bedürfnisse wie z. B. Körperhygiene, Essen, Trinken, Schlafen und Spielen.

Gemeinsam mit den Eltern wünschen wir uns eine Erziehungspartnerschaft für die Kinder. Regelmäßiger Austausch in Entwicklungsgesprächen, Portfolioarbeit und Entwicklungsdokumentation sind Voraussetzungen für eine gute Zusammenarbeit mit den Familien.

Herma Bopp-Strifler
 

 
 

Ein erfolgreicher Räder-Markt

»1. Eppelheimer Rädermarkt in der Kindertagesstätte Fierrich-Fröbel«
Bei strahlendem Frühlingssonnenschein fand am Samstag, 24.03.2012 der erste Eppelheimer Rädermarkt statt. Rechtzeitig vor Ostern boten wir Interessierten Familien die Gelegenheit, gebrauchte Fahrräder, Kinderfahrräder, Kinderwagen, Roller, Skatebords, Boby-Cars usw., kurz gesagt „alles was Räder hat“ zu besichtigen, auszuprobieren und zu kaufen.


 
 


Unser reichhaltiges Kuchenbuffet, Waffeln, Kaffee oder gekühlte Getränke luden an den Tischen im Freien zum Verweilen und Plaudern ein. Die Kinder hatten Spaß in unserem großen weiten Spielgelände.
Wir danken allen Spendern und denen, die uns vorab ihr „Fahrzeug“ anvertraut und so die Idee des Räder-Markts unterstützt haben. Der Erlös dieser Veranstaltung kommt den Kindern der Kindertagesstätte (Krippe und Kindergarten) zugute.


Wir planen nach diesem Erfolg schon jetzt den 2. Eppelheimer Räder-Markt im Frühling 2013

Das Team der Kindertagesstätte
 

 
 

KiGa Scheffelstraße: Familiäre Atmosphäre

»Beitrag der Leiterin Annegret Gross (Mai 2012)«
 
Kleine Künstler bei der Arbeit
Der Evangelische Kindergarten Scheffelstraße besteht seit 112 Jahren in der Ortsmitte von Eppelheim, in der Nähe zur Pauluskirche. Mit zwei Gruppen (Verlängerte Öffnungszeit, 7:45 Uhr - 13:45 Uhr) entsteht in unserem denkmalgeschützten Gebäude eine familiäre Atmosphäre, gestützt durch die Verbundenheit vieler Familien, welche schon seit mehreren Generationen den Kindergarten besuchen. Deutlich wird dies am breiten Interesse von Eltern und Großeltern am Kindergartengeschehen sowie am ausgeprägten Engagement der Elternschaft.
So gibt es neben dem aktiven Elternbeirat auch eine Garten-AG, in der eine Gruppe von Eltern ehrenamtlich einmal wöchentlich mit den Vorschulkindern im Garten arbeitet. Der Elternbeirat unterstützt und entlastet das Team, organisiert Feste und Flohmärkte inkl. Bewirtung, Fahrdienste bei Ausflügen oder Waldwochen, sammelt Spenden bzw. spendet selbst. So können immer wieder außergewöhnliche Projekte durchgeführt und finanziert werden.
Das Team:
Melanie Kahl-Eck, Ramona Elgg, Annegret Gross,
Sabine Schuhmacher, Judith Büssecker,
Nadja Herbold (von links nach rechts)
Als christliche Einrichtung ist es dem Erzieherinnen-Team wichtig und selbstverständlich, den Kindern im Alltag und im Jahreslauf, sowie in besonderen Projekten, wie das von Ehrenamtlichen organisierte Erzählprojekt, die religiösen Werte vorzuleben und zu vermitteln. Das bestehende Team fühlt sich dem Orientierungsplan Baden-Württemberg und der Umsetzung seiner Inhalte verpflichtet. Besondere Kompetenzen und Weiterbildungen der Teammitglieder im musisch-kreativen, im sprachlichen Bereich sowie im Bereich der Bewegungserziehung garantieren ein vielfältiges, breit gefächertes pädagogisches Angebot.
Durch die aktive Unterstützung des Elternbeirats und des Fördervereins kann der Kindergarten bald über noch bessere und besondere Bewegungsmöglichkeiten verfügen, wie z.B. eine Kletterwand im Außenspielbereich oder die Einrichtungserweiterung des Turnraums.

Neben der Zuverlässigkeit und der Vielfalt der pädagogischen Angebote liegt uns besonders am Herzen, dass die Kinder eine glückliche und anregende Kindergartenzeit erleben, in der sie Wertschätzung und Anerkennung erfahren.

Annegret Gross
 

 
 

Ausflug der Garten-AG in den Botanischen Garten

»Mit allem „rund um den Garten“ beschäftigt sich im Kindergarten Scheffelstraße die von Eltern geleitete Garten-AG.«
Am 26.11.2012 machten wir uns auf den Weg, um den Botanischen Garten in Heidelberg zu erkunden. Wir, das sind die Kinder und Eltern der Garten-AG des evangelischen Kindergarten Scheffelstraße. Unsere Garten-AG existiert inzwischen schon seit einigen Jahren und ist jeden Montag fester Bestandteil für die Vorschulkinder. Geleitet wird sie von Eltern.
Kurz nach 9 Uhr ging es los mit Bahn und Bus. Beim Botanischen Garten angekommen, stärkten wir uns unter einem riesigen „Picknick“-Baum erst einmal mit einem kleinen Frühstück, sodass uns selbst das Regenwetter nichts anhaben konnte. Thema unserer anschließenden Führung waren die fleischfressenden Pflanzen. Wir befassten uns mit spannenden Fragen wie beispielsweise: Wo leben fleischfressende Pflanzen und warum fangen und „fressen“ sie Tiere? oder Wie wird die Beute verdaut? Alle Kinder waren äußerst interessiert und hörten der Expertin des Botanischen Gartens wie gebannt zu. Besonders staunten wir über die Tricks von Venusfliegenfalle, Sonnentau und Kannenpflanzen. Ganz Mutige durften die Pflanzen sogar berühren. Zum Abschluss bastelte jedes Kind eine Venusfliegenfalle, mit der es dann auf „Gummibärchenjagd“ gehen durfte.
Die Kinder der Garten-AG stellten im Vorfeld ganz eifrig „Scheffelstraßen-Kräutersalz“ und „Apfelmarmelade“ her und verkauften ihre Produkte voller Stolz beim „Vor-Adventlichen Samstag in der Scheffelstraße“.
An dieser Stelle möchten wir all jenen ganz herzlich danken, die durch ihren Einkauf bei uns den Kindern diesen aufregenden und unvergesslichen Ausflug möglich gemacht haben.
 

 
 

Kinder wandeln auf den Spuren großer Künstler

»Vorbereitungen zur Vernissage „Kinder sehen ihre Kirche“ im Rahmen des Kirchenjubiläums „200 Jahre Pauluskirche“ / Malen wie Hundertwasser oder Klee«
Ein tolles Projekt wurde in den drei evangelischen Kindergärten anlässlich des Jubiläums „200 Jahre Pauluskirche“ gestartet. Jede Einrichtung befasst sich kreativ mit dem Thema „Kinder sehen ihre Kirche“ und gestalten kleine Kunstwerke, die im Rahmen einer Vernissage in der Pauluskirche vorgestellt werden.

Die 17 Vorschulkinder des Kindergartens Scheffelstraße haben sich beispielsweise des äußeren Erscheinungsbildes des Kirchengebäudes angenommen. Kindergartenleiterin Annegret Gross betreut als Atelier- und Werkstattpädagogin zusammen mit ihrer Kollegin Sabine Schuhmacher das Kirchenkunstprojekt.
In der ersten Kreativphase wurden die Kinder nach eingehender Betrachtung des Gebäudes bei einem Spaziergang dazu ermuntert, die Kirche mit ihrem Glockenturm aus dem Gedächtnis mit Bleistift auf ein Blatt zu skizzieren. In der zweiten Phase behielten sie die Kirche im Blick und zeichneten sie vor Ort nach. Stühle und Klemmbretter auf dem Schoß halfen ihnen bei dieser großen Aufgabe.

Bevor nun die dritte Kreativphase startet und sehenswerte Kunstwerke für die Ausstellung geschaffen werden, wurden den Vorschulkindern drei große Künstler, deren bevorzugten Farben, Techniken und gestalterischen Elemente vorgestellt. Sie erfuhren viel über Friedensreich Hundertwasser, Paul Klee und Niki de Saint Phalle und gestalteten Lexikonplakate, die sie auf einen Blick daran erinnern, welcher Künstler für welche Maltechnik steht. Hundertwasser liebt Spiralformen und die Farben Gold und Silber, Klee bleibt gerne bei einer Farbfamilie und hat eine Schrift aus verschiedenen kunstvollen Zeichen erfunden. Und Niki de Saint Phalle bevorzugt runde Formen, Mosaike und Spiegelelemente.

Die Kinder durften hernach in ihrem Turnraum, der zu einem Atelier umgestaltet wurde, selbst zu Pinsel und Farben greifen und ganz nach Vorliebe Bilder malen nach den großen Vorbildern. Noah hat ganz flott gearbeitet und sowohl ein Klee- als auch ein Hundertwasserbild geschaffen. Tenisha liebt, wie auch Lilly und Elif, die Kunstform von Niki de Saint Phalle und schuf drei Werke dieser Art. Elif hat sich ganz viel Mühe gemacht und kleine Mosaiksteinchen auf ihr Bild skizziert und mit den unterschiedlichsten Farben ausgemalt.
Derart gerüstet wurden die Vorschulkinder mit der eigentlichen Aufgabenstellung vertraut gemacht. „Wie würde die Pauluskirche denn heute aussehen, wenn einer der Künstler in Eppelheim gewesen wäre und sie gestaltet hätte?“ fragte Annegret Gross. Und genau dieser kreativen Aufgabe dürfen die Kinder nun in den nächsten Tagen nachgehen und sich mit Farben und Formen austoben. Jedes Kind erhält als Test das Kirchengebäude als Ausmalbild und darf sich an der künstlerischen Ausgestaltung versuchen. Ist dieser Schritt gelungen, wird das Kirchengebäude auf Leinwand gezeichnet und es geht an die endgültige Farb- und Formgebung.

Die Ergebnisse der kreativen Projektwochen können bei der Vernissage am 09. Juli um 10 Uhr in der Pauluskirche betrachtet werden.

Sabine Geschwill
 

 
 

KiTa Sonnenblume: Geborgen, Sicher, Frei

»Beitrag der Leiterin Edeltraud Schmidt (Mai 2012)«
Auf dem Weg zurück von einem Ausflug zur Kindertagesstätte fragt ein Kind die Erzieherin: "Fahren wir jetzt nach Hause?" "Ja, wir fahren zurück in unseren Kindergarten" lautet die Antwort der Erzieherin. Die Erzieherin dachte bei sich, wie schön, dass das Kind die Kindertagesstätte als "zu Hause" betrachtet. Für viele Menschen ist ihr Heim ein sicherer, ruhiger Ort, an dem sie so sein können, wie sie sind. Er gibt Geborgenheit und Sicherheit, und man schöpft Kraft für den Alltag. Und genau so sollen sich Kinder bei uns fühlen: geborgen, sicher und frei! Das sind die besten Voraussetzungen zum Lernen und um Beziehungen aufzubauen.
In unserer täglichen Arbeit mit Kindern ist ein wichtiger Bereich die Beobachtung und Dokumentation. Durch Gelegenheitsbeobachtungen während des Spieles oder gezielten Beobachtungen von einzelnen Kindern in bestimmten Situationen wird der Entwicklungsstand eines Kindes oder der Förderbedarf festgestellt.
Uns ist wichtig, den positiven Blick auf das Kind zu haben, d.h. die Stärken des Kindes zu sehen und somit die Einzigartigkeit jedes Kindes. Darum arbeiten wir mit "Lerngeschichten": Dies sind Briefe an einzelne Kinder, in denen sie für Gelerntes gelobt werden und ihr Tun wertgeschätzt wird. Außerdem hat jedes Kind ein "Kindergartenbuch". In diesem dokumentieren wir zusammen mit den Kindern ihre Kindergartenzeit durch Fotos, Bilder und Texte. Die Kinder sehen beim Durchblättern, was sie gelernt haben und dass sie nun viel mehr können. Wir fördern Kinder in der Bewegung, der Kreativität, der Sprache, dem sozialen Miteinander, etc. Als evangelische Einrichtung vermitteln wir religiöse Inhalte und Werte und zeigen ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Konflikt- und Problemlösung.
Die Musik ist ein täglicher Bestandteil unserer Arbeit. Wir erhielten vom deutschen Sängerbund die „Felix“-Plakette, die uns als musikalische Kindertagesstätte auszeichnet. Vor vier Jahren wurde der Chor "Piepsvögel" gegründet, in dem Kinder aus allen Gruppen gemeinsam musizieren. Außerdem kooperieren wir mit der Musikschule Schwetzingen und bieten gruppenübergreifend "SBS" (Singen, Bewegen, Sprechen) an.
Das Spiel ist nach wie vor das wichtigste Mittel zum Lernen, darum hat es in unserem KiTa-Alltag einen festen Platz. Wir geben den Kindern dafür einen schönen und ansprechenden Raum, vielseitiges Spielmaterial und vor allem Zeit.
Dies ist nur ein kleiner Einblick in unsere Arbeit. Nähere Informationen bietet unsere Konzeption oder eine Hospitation in unserer Einrichtung.
Edeltraud Schmidt
 

 
 

St. Martinsfest der KiTa „Sonnenblume“

»Am Donnerstag, den 15.11.2012 wurde auf dem Reiterhof der Familie Wolf gefeiert«
In diesem Jahr wurde das St. Martinsfest der KiTa „Sonnenblume“ auf dem Reiterhof der Fam. Wolf gefeiert. Geplant und organisiert wird dieses Fest traditionell vom Elternbeirat der KiTa, der stolz auf seine geleistete Arbeit sein kann!
Lichtertanz
Die liebevolle Dekoration mit leuchtendem Kerzenweg, einer Feuerstelle und Heizstrahlern zum Aufwärmen, sowie die Sitzgelegenheiten ließen schon beim Ankommen eine gemütliche und heimische Atmosphäre spüren. Nach der Begrüßung durch Frau Schmidt (Leitung) und Frau Stiefel (Vorsitzende des Elternbeirats) führten einige Kinder einen Lichtertanz vor. Anschließend ging es zum Martinsumzug, der von St. Martin auf seinem Pferd angeführt und von Herrn Schupp, einem Kindergartenpapa mit der Posaune begleitet wurde. In der Dunkelheit der Felder kamen die leuchtenden Laternen besonders gut zur Geltung. Der Umzug durch die Felder war für Kinder und Erwachsene etwas ganz Besonderes und Außergewöhnliches.
St. Martin mit Pferd
Herr Krämer mit Martinsmännchen
Zurück auf dem Reiterhof konnte man sich bei Glühwein, Kinderpunsch, heißer Wurst im Brötchen und Muffins aufwärmen und stärken. Natürlich gab es auch die traditionellen Martinsmännchen. Diese wurden von Herrn Krämer von der Sparkasse Eppelheim überreicht und zusammen mit der Bäckerei „Stern“ gespendet. Zum Abschluss sang der Chor „Piepsvögel“ ein Laternenlied und ließ den Abend so ausklingen. Für die musikalische und akustische Begleitung sorgte „DHpro Veranstaltungsservice“, die ihre Leistungen ebenfalls kostenlos zu Verfügung stellten.
Gemütliches Beisammensein bei Essen und Trinken
Die Veranstaltung war ein großer Erfolg, da es ein so schönes und stimmungsvolles Fest geworden ist. Ein großes Dankeschön an Fam. Wolf, die ihre Zeit und Arbeit, sowie „Haus und Hof“ zur Verfügung gestellt haben.

Das Team der KiTa „Sonnenblume“
 

 
 

Mapili Theater in der KiTa „Sonnenblume“

»Die KiTa „Sonnenblume“ erlebte am 30.10.2012 spannende Theateraufführung mit „Großer Kleiner Riese“ im Haus Edelberg«
Nicht nur die Kinder freuten sich am Dienstag, den 30.10.2012 auf das Theaterstück des Mapili Theaters „Großer Kleiner Riese“, auch wir Erzieherinnen waren sehr gespannt. Im Gymnastikraum des Seniorenhauses Edelberg fanden alle vier Gruppen und die Bühne des Theaters Platz. Vielen Dank an das Haus Edelberg für die Räumlichkeiten und die tolle Kooperation.
 
Ebenso wie im letzten Jahr waren alle begeistert von den tollen Figuren, Liedern, und Erzählungen des Mapili Theaters. Am Ende riefen sogar die Kinder „Nochmal, nochmal!“ und klatschten eifrig Beifall.

In der Geschichte ging es um einen Riesen, der stark, groß und mutig ist. Auf der anderen Seite des Tals lebt das Mapili. In seinem Garten wächst eine wunderschöne Blume. So eine Blume will der Riese auch. Vom Mapili bekommt er Blumenzwiebeln, doch wie bringt man eine Blume dazu zu wachsen?

Das Stück "Grosser Kleiner Riese" handelt davon, dass selbst der Grösste und Stärkste manchen Dingen gegenüber machtlos ist, dass man wahre Freunde nur gewinnt, wenn man ihre Grenzen achtet, und dass so mancher Riese erst ganz klein werden muss, um richtig gross zu sein.
 
Das Mapili Theater verzaubert die Kinder in eine andere Welt und greift Themen aus ihrem Alltag auf.
Wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch des Mapili Theaters!

Sonnenblumen-Team
 

 
 
Ein herrlicher, leckerer Duft nach Gemüsesuppe durchzog die Kindertagesstätte in der Daimlerstraße. Anlässlich des großen Erntedankfestes feierten die Kinder und Erzieherinnen am 26.09.2012 ein kleines Erntedankfest in der Einrichtung.

Einige Eltern hatten am Morgen frisches Obst und Gemüse wie Kartoffeln, Sellerie, etc. mitgebracht (dafür herzlichen Dank an die Eltern!) und die Kinder haben es geschält, kleingeschnitten und gehackt. In der Küche entstand unter den fleißigen Händen von Bianca und Edeltraud daraus eine leckere Gemüsesuppe.
Um halb elf trafen sich dann alle Gruppen am Rondell im Garten. Da das Wetter sich nicht gerade von seiner besten Seite zeigte, waren die Kinder in Gummistiefeln, Matschhosen und Regenjacken „gut eingepackt“.

Gemeinsam sangen wir das Lied „Danke für alle Sonnenstrahlen“ und machten mit Begeisterung das Fingerspiel „Der Apfelbaum“. In einem gemeinsamen Gebet dankten alle Gott für das tägliche Essen. Anschließend bekam jedes Kind einen Becher mit frischgekochter, noch dampfender Gemüsesuppe. Die Suppe schmeckte allen sehr gut und viele Kinder baten um noch einen vollen Becher. Zum Nachtisch gab es geschnittene Äpfel, die „weggingen wie warmen Semmeln“. Zum Abschluss sangen wir das Lied „Von Anfang bis zum Ende hält Gott seine Hände über mir...“

Diese besondere Art Erntedank gemeinsam zu feiern hat allen Kindern und Erzieherinnen sehr gut gefallen.
                                                
Sonnenblumen-Team
 

 
 

Kindertagesstätte Sonnenblume feiert Richtfest

»Krippenanbau liegt im Zeit- und Kostenplan / Platz für 20 Krippenkinder«
 
Flott voran ging es mit dem Anbau zur Erweiterung der Kindertagesstätte Sonnenblume in der Daimlerstraße. Der Vorsitzende des Kindergartenausschusses Peter Bopp erinnerte: „Vor fast genau vier Monaten haben wir zum Spatenstich eingeladen. Heute können wir für den Anbau, der Schlaf- und Spielräume für zwei Krippengruppen und Zusatzräume für die Tagheimkinder bieten wird, Richtfest feiern.“ Lob gab es für die schnelle und präzise Arbeit des ausführenden Bauunternehmens Altenbach aus Heidelberg mit Bauleiter Andreas Scheuermann und Polier Eugenio Elias. Für Letzteren ist es eine besondere Freude für den Bau Verantwortung zu tragen, hatten doch vor einigen Jahren seine beiden Kinder den Kindergarten Sonnenblume besucht.
Bopp dankte der Stadt, die durch die Übernahme von 90 Prozent der Baukosten - diese belaufen sich auf rund 1,6 Millionen Euro - diesen Bau erst ermöglicht habe. Für die Planungen des dreigeschossigen Anbaus sind Kirsten Hübner-Andlfinger vom städtischen Bauamt und Dipl.-Ing. Robert Hülsemann verantwortlich. Der Anbau weist eine Fläche von rund 400 Quadratmeter auf. Im Erdgeschoss werden dann 20 Krippenkinder, aufgeteilt in zwei Gruppen, ihr eigenes Reich erhalten. In der angrenzenden ehemaligen Hausmeisterwohnung wird nach Fertigstellung des Anbaus das Kinderrestaurant für die Kindergarten- und Krippenkinder einziehen. Im Obergeschoss des Neubaus werden Schlaf- und Bewegungsräume für Krippe und Kindergarten sowie Zusatzräume für die Kindergartenarbeit geschaffen. Im Untergeschoss entstehen multifunktional nutzbare Räume, die vorwiegend der Jugend vorbehalten sind und den vormaligen Jugendtreff „Teestube“ ersetzen. Alle Ebenen verfügen über einen direkten Zugang zum Garten und Spielbereich.
Die erste Krippengruppe habe schon vorab im evangelischen Gemeindehaus ihre Arbeit aufgenommen und könne nach der Fertigstellung des Anbaus im März 2013 gleich einziehen, erklärte Peter Bopp. Der für Kindergärten zuständige Amtsleiter Reinhard Röckle brachte beim Richtfest den Vorschlag ein, möglichst früh Räume und Personal für die zweite Krippengruppe zu suchen, so dass auch diese jetzt schon aufgebaut werden kann.

Bürgermeister Dieter Mörlein freute sich über das Ende der Rohbauarbeiten. Schnell und reibungslos sei der Bau von statten gegangen und liege sowohl im Zeit- als auch im Kostenplan. Die Stadt sei froh darüber, dass die evangelische Kirchengemeinde die Kindertagesstätte vergrößere und dadurch Krippenkinder aufnehmen könne. Den Anbau lobte er als städtebauliches Highlight. Er freute sich, dass ab dem kommenden Frühjahr 20 Krippenkinder den Neubau beleben werden. Nach den offiziellen Worten verlas Bauleiter Andreas Scheuermann zusammen mit Polier Eugenio Elias den Richtspruch, der mit dem passenden Satz endete: „Mit Sachverstand ein neuer Bau entstand.“

Sabine Geschwill
 

 
 

Ein "Hoch" auf die Spender!!!

»Im Juli 2012 erhielt die KiTa „Sonnenblume“ neue Fahrzeuge«
 
 
Kurz vor den Sommerferien der evangelischen KiTa „Sonnenblume“ gab es für die Kinder eine Überraschung. Der Elterbeirat spendete drei neue Fahrzeuge für den Garten. Die roten Dreiräder und Roller sind bei den Kindern sehr beliebt und heiß umstritten. Dank der großzügigen Spende des Elternbeirats gibt es nun mehr davon und die belebte „Straße“ im Garten wird mit viel Freude und Tempo dreimal mehr befahren.

Im Namen der Kinder bedanken wir uns ganz herzlich bei den Elternbeiräten für die tollen Fahrzeuge.

Ihre Sonnenblumen-Erzieherinnen
 

 
 

Das Piepsvögelfest der evang. Kindertagesstätte „Sonnenblume“

»Am Donnerstag, den 28.06.2012, fand in unserem Kindergarten das Chorfest der Piepsvögel statt.«
 
In diesem Jahr stand unser Fest unter dem Motto „Jahresrückblick“. Mit diesem Rückblick haben wir den Eltern gezeigt, welche Lieder wir bisher gelernt und gesungen haben. Vor dem Fest waren die Kinder sehr aufgeregt und die Eltern waren gespannt, was sie erwartet.

Das Lied „Wir sitzen im Kreis“ hat alle Piepsvögelkinder begrüßt. Danach konnte es mit dem Auftritt losgehen. Mit vielen verschiedenen Liedern haben wir die christlichen Feste im Jahreskreislauf und allgemeine Lieder, die uns im Kindergarten begleiten, den Eltern vorgestellt. Die Kinder waren mit viel Begeisterung dabei. Aber auch die Eltern haben für uns gesungen. Sie haben das Fest mit zwei Weihnachtsliedern bereichert.

Die Aufführung wurde mit großem Applaus und einer Zugabe unserer Chorkinder beendet.
Die Kinder und Eltern konnten sich anschließend bei leckerem Kuchen, Brezeln und Saft stärken.

Einen Dank an alle Eltern, die uns mit den leckeren Sachen unterstützt haben.
Es war ein gemütlicher und schöner Nachmittag beim „Piepsvögelfest“.

Ihre Piepsvögel
Edeltraud Schmidt
Susanne Brandt
 

 
 

Forscherfest 2012 in Mannheim

»Die KiTa „Sonnenblume“ erhält die „Haus der kleinen Forscher“-Plakette«
Trotz des regnerischen Wetters machten wir, acht Kinder und zwei Erzieherinnen, uns am Mittwoch, den 13.06.2012 auf den Weg nach Mannheim. Wir waren sehr gespannt und auch etwas aufgeregt, was uns wohl dort erwarten würde.

Nach einer langen Zug- und Straßenbahnfahrt waren wir endlich am Ziel. Viele bunte Luftballons zeigten uns den Weg. Unter dem Vordach der Helene-Lange-Schule waren viele Tischgruppen aufgebaut, auf denen verschiedene Experimente angeboten wurden. Alle drehten sich um das Thema „Feuer, Sonne, Wärme“.

Bei der Anmeldung erhielt jeder von uns ein Button und einen Laufzettel. Auf diesem waren alle Stationen aufgelistet und konnten abgestempelt werden.


An einer Station konnten wir „Fingerwärmer“ basteln und selbst ausprobieren. Hierfür wurden Alufolie und schwarzes Papier zu einem Trichter eingerollt und zusammengeklebt. Wir konnten an einem Strahler testen, ob unsere Finger im Trichter wirklich warm werden. Tatsächlich, der Finger wurde warm! Da die Sonne alle leider im Stich gelassen hatte, musste sich das „Haus der kleinen Forscher“-Team mit Strahlern und Lampen behelfen.


An einer anderen Station bekamen wir Sonnenbrillen und knieten uns vor zwei Schachteln, die von einem großen Strahler angeleuchtet wurden. In den Schachteln befand sich schwarzes und weißes Papier. Wir konnten fühlen, wie das Schwarze sich von dem Strahler aufwärmt, wohingegen das Weiße kaum wärmer wurde.

Nach einiger Zeit plagte uns alle der Hunger und wir folgten den Schildern zum Bistro. In einem Raum in der Schule war ein kaltes Buffet mit allerlei Leckereien aufgebaut. Wir freuten uns über Melone, Muffins, kleine Brezeln, Tomaten-Mozzarella-Spieße und vieles mehr. Auch gegen den Durst gab es hier Etwas.

Wie immer ging die Zeit viel zu schnell vorbei, um alle Experimente auszuprobieren.

Zum Schluss des Festes bekamen wir und einige andere Einrichtungen ihre „Plaketten“ überreicht. Wir freuten uns sehr über diese Auszeichnung und bedanken uns bei dem „Haus der kleinen Forscher“-Team für das wundervolle Fest. Müde, aber voller schöner Eindrücke machten wir uns wieder auf den Heimweg.

Stefanie Broßmann
 

 
 

Vom losen Blatt zum Buch

»Die Bärenkinder der KiTa „Sonnenblume“ waren am 1. Juni 2012 zu Besuch in der Buchbinderei Kai Ortlieb«
Am Freitag, den 01.06.2012 machten wir, die Bärenkinder, uns auf den Weg zunächst in Richtung Stadtpark. Dort angekommen teilten wir uns in zwei Kleingruppen auf. Die ein Hälfte blieb auf dem Spielplatz, die andere Hälfte marschierte weiter zur Werkstatt des ortansässigen Buchbinders Kai Ortlieb. Schon bald konnten wir von Weitem sein Schild mit dem aufgeschlagenen Buch erkennen.
Dort angekommen wurden wir von Herrn Ortlieb herzlich begrüßt. Er fragte uns als erstes, ob wir die „Sendung mit der Maus“ kennen würden und wüssten, wie lang diese dauert. Na klar, war unsere Antwort. Dann erklärte er uns, dass während dieser „Sendezeit“ in einer Fabrik viele, viele Stapel Bücher gebunden und fertiggestellt werden, er schafft in dieser Zeit aber nur ein einziges Buch. Seine Arbeit sei dagegen aber auch echte Handarbeit. Wir waren sehr erstaunt.

In seiner Werkstatt gab es viele Geräte und wir fragten, wofür diese alle sind. Er erzählte uns, dass es viele Methoden zum Binden von Büchern gebe und er darüber hinaus viele andere Dinge mache, z.B. Bildeinrahmungen und Reparaturen von kaputten Büchern. Wenn er uns alles zeigen wolle, müssten wir mehrere Tage Zeit haben, denn viele Arbeiten seien sehr aufwendig und bräuchten viele Stunden Arbeit. Herr Ortlieb hatte für uns jedoch eine der Methoden vorbereitet, die sogenannte Klebebindung.

Er führte uns in den hinteren Teil seiner Werkstatt. Dort nahm er einen Stapel Blätter und klemmte diese in ein Gerät ein. Die Blätter zitterten und als er sie wieder herausnahm lagen sie exakt aufeinander. Er spannte die Blätter in ein zweites Gerät ein und legte den Stapel mit der Hand auf eine Seite. Dann bestrich er die Seitenränder mit einem Spezialkleber, auf der anderen Seite machte der das Gleiche. Er erklärte uns, dass die Seiten so eine Treppe bilden und der Kleber so besser in alle Ritzen komme. Wir erfuhren, dass „unsere“ Klebung nun bis zum Nachmittag trocknen müsse. Wir verfolgten sein Tun gespannt und hörten ihm genau zu. Mit staunenden Blicken sahen wir zu wie eine große Schneidemaschine ein bereits vorbereitet und getrocknetes Exemplar exakt schnitt. Nun wechselten wir „den Arbeitsplatz“, denn „unser Buch“ war noch nicht fertig gebunden. Der Deckel fehlte noch. Auch dieser wurde angeklebt und in einer Presse unter Druck von Luftblasen befreit. Nun wurde „unser Buch“ mit riesigen Schraubzwingen fixiert und muss einen ganzen Tag und eine ganz Nacht trocknen.
Puh, als Buchbinder braucht man auf jeden Fall viel Geduld, bis so ein Buch gebunden ist. Es war sehr schön und informativ so etwas mal „live“ zu erleben. Wir bedankten und verabschiedeten uns von Kai Ortlieb und liefen zurück zum Spielplatz. Von dort machte sich die zweite Kleingruppe auf den Weg zu ihm.

Wir bedanken uns ganz herzlich für den Besuch und die Zeit, die er sich für die Kinder genommen hat. Vielen Dank!!!

Wir bedanken uns auch bei den Eltern, die uns auf diesem Ausflug begleitet haben. Ohne unsere engagierte Elternschaft wären solche Aktionen nicht möglich. Vielen Dank für die zahlreiche Unterstützung.
 

 
 

Action Painting in der Turnhalle der KiTa "Sonnenblume"

»Am Mittwoch, den 21. März wurden die Wände der Turnhalle mit viel Farbe bemalt, bespritzt oder beworfen. Alles erlaubt!!!«
Bevor die Turnhalle der Kindertagesstätte "Sonnenblume" endgültig der Vergangenheit angehören wird, konnten die Kinder sie so richtig "kunterbunt einsauen".


Mit Eimern voller verschiedner Farben, mit Schwämmen, Stoffresten und Pinseln konnten die Kinder das tun, was sonst verboten ist. Die in Farbe getränkten Schwämme und Stoffreste flogen durch die Turnhalle an die Wände. Manche Kinder schafften es sogar die Decke zu treffen, auf der nun jede Menge Farbspritzer zu sehen sind. Mit Pinseln wurden die Wände „verschönert“ und mit den Händen bunte Handabdrücke darauf hinterlassen. Es war ein Riesenspaß! Aus Herzenslust durften die Kinder schmieren, klecksen und spritzen.


Selbstverständlich war am Ende nicht nur die Turnhalle bunt. An diesem Tag kamen die Kinder mit roten Haaren oder blau verfärbten Füßen nach Hause.


Es war ein tolles Erlebnis und hat allen viel Freude bereitet.